Erdbeeren

„Deutsche Erdbeeren“ – ist wirklich drin, was drauf steht?

Analyse stabiler Isotope liefert Gewissheit über die Herkunft von Lebensmitteln

Frühling ist Erdbeerzeit – viele freuen sich, wenn die Erdbeersaison im Mai beginnt. Besonders beliebt sind Erdbeeren aus Deutschland, auch wenn diese im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz etwas teurer sind. Aber kann man dem Label „Deutsche Erdbeeren“ guten Gewissens trauen? Die Sendung „Marktcheck“ des SWR hat auf deutschen Wochenmärkten den Test gemacht – mit erschreckendem Ergebnis.

Wie kann man die Herkunft von Lebensmitteln eigentlich verifizieren? Lebensmittelchemiker Andreas Roßmann hat die Erdbeeren im Auftrag von Marktcheck auf die Zusammensetzung ihrer stabilen Isotope untersucht – mit Analysensystemen von Elementar und Isoprime. Da die Isotopenverhältnisse in Pflanzen in Abhängigkeit verschiedener Parameter (Klima, geographische Lage, Düngung) variieren, entstehen regional charakteristische Isotopenmuster. Durch den Vergleich der Proben mit Referenzwerten aus der Datenbank können die Lebensmittelproben dann einer bestimmten Region zugeordnet werden.

Die Ergebnisse der Herkunftsanalytik und wie Sie Erdbeeren aus Deutschland von anderen unterscheiden, erfahren Sie in dem Artikel „Wie Händler bei der Herkunft tricksen“ auf www.swr.de.

Empfehlung: Video „“Deutsche“ Erdbeeren aus Spanien & Co.“ auf www.swr.de